Wie gut kennst du deine Füße?

Wie fühlen sich deine Füße generell an? Wie sind die ersten Schritte des Tages? Tun dir deine Füße am Ende des Tages weh? Wann hast du deinen Füßen zuletzt richtig Aufmerksamkeit geschenkt?

Füße scheinen etwas weiter weg, denn sie sind nicht unbedingt in unmittelbarer, greifbarer Nähe. Eigentlich verdienen sie aber die meiste Aufmerksamkeit.

Füße bilden das Fundament auf dem wir unser ganzes Leben lang gehen, daher wäre es gut freie, starke und flexible Füße zu haben. Wir benutzen sie schließlich die ganze Zeit, wenn wir nicht gerade liegen oder sitzen.

Generell macht es immer Sinn sich an der evolutionären Entwicklung der Menschheit zu orientieren. Das komplexere Gehirn entstand nicht dadurch, dass man mehr gedacht oder kniffligere Aufgaben gelöst hat. Das Nervensystem wächst und verknüpft sich komplexer, wenn wir uns besser bewegen können. Das ist mittlerweile erwiesen.

Jeder vierte Knochen im Körper befindet sich in den Füßen und daher macht es Sinn, wenn sich alle kleinen Gelenke in den Füßen dementsprechend gut bewegen können und nicht versteift sind oder schmerzen.

Unsere Vorfahren liefen Barfuß, mit dünnen Ledersandalen oder Mokassins über Stock und Stein, sprangen über Hindernisse und nutzten die Füße als zusätzlichen Grip, um auf Bäume oder über Felsen zu gelangen. So hat der Fuß täglich sein Workout und seine Massage bekommen, die er benötigt um gesund und fit zu bleiben. Heute laufen wir meist nicht mehr in dieser dreidimensionalen Landschaft. Wir sind in Städten auf ebenem Asphalt unterwegs und tragen festes Schuhwerk. Ledersärge mit engem Fußraum oder Sportschuhe mit viel Polsterung und das Gehen auf ebener Fläche erklären viele Leiden:

Senkfuß. Spreizfuß. Knickfuß. Sichelfuß. Plattfuß. Fersensporn.

Babys kommen fast ohne Ausnahme mit gesunden Füßen auf die Welt, die unnötigerweise im Laufe des Lebens verkorksen und degenerieren.

Ich habe viele tausende Paar Füße gesehen und angefasst, denn um einen guten Eindruck in den Gesundheitszustand des Patienten zu erhalten, schaue ich mir meist auch die Füße an. Es passiert schon, dass ich ab und zu die Menschen für ihre flexiblen und wohlgeformten Füße lobe, aber das ist leider selten der Fall.

In den Füßen „endet“ das Nervensystem und „beginnen“ die faszialen Leitlinien und Meridiane. Doch im Prinzip hat der Körper hat kein Anfang und kein Ende, wenn wir ihn als Ganzes betrachten.

Körperteile, wie die Füße spiegeln dennoch ein Abbild des Ganzen wider. Der Körper- Geist kann nur so stark sein, wie das schwächste Glied in der Kette und das sind häufig die Füße, weil sie vernachlässigt werden.

Wie wichtig die Füße sind, wissen die Chinesen, die seit tausenden von Jahren Nadeln in die Füße stecken, um die Meridiane zu aktivieren und den Körper wieder in Balance zu bringen. Nach deren Auffassung ist der ganze Körper im Fuß enthalten.

Ich teile die Auffassung der Wichtigkeit dessen und bin in den letzten Jahren zu einem Fußjunkie geworden.

Ich habe nichts davon Barfußschuhe oder minimalistische Schuhe zu empfehlen. Ich bekomme keine Provision, doch macht es für mich Sinn welche zu tragen und deswegen empfehle ich sich mit diesem Schuhwerk auseinander zu setzen. Ich trage seit über 5 Jahren nichts anderes mehr, sträube mich sogar davor einen konventionellen Schuh zu tragen. Ich möchte das Gefühl freier Füße an keinem Punkt des Tages missen. Die Bögen der Füße werden aufgebaut und man bewegt sich einfach natürlicher.

Es macht Sinn in der Stadt seine Füße zu bedecken. Staub, Öl oder Kraftstoffe sind nicht so schön an den Füßen zu haben und diese über die Haut aufzunehmen, noch ist es schön sich an Glasscherben zu schneiden.

Menschen fragen häufig, ob es nicht besser für die Füße sei sie zu polstern, wenn man auf einem harten Untergrund läuft oder der Fuß anderweitige Probleme hat.

Tragen wir Einlagen, die die Füße stützen, wird er in seiner Fähigkeit sich selbst aufrecht zu erhalten eingeschränkt und verkümmert im Laufe der Zeit. Jeder entscheidet selbst, ob er Einlagen tragen möchte oder nicht. Ich habe in den letzten 8-10 Jahren, in denen ich Füße untersucht habe, noch keine gesehen, die durch Einlagen besser wurden. Im Gegenteil – Fehlhaltung wird unterstützt. Der Fuß braucht Freiheit und so wenig Unterstützung wie möglich, um frei zu entfalten sowie Kraft und Flexibilität aufzubauen.

Nachgewiesen ist mittlerweile auch, dass wenn wir Barfuß gehen (im Winter oder in der Stadt mit Minimalist-/Barfußschuhen), sich die Haltung verbessert. Der Rücken wird entlastet und meist geht man auch bewusster, weil der Boden unter den Füßen besser gespürt werden kann. Die Durchblutung wird gesteigert und der Körper wird besser mit Nährstoffen versorgt.

Hast du Füße, die trotz aller Liebe, Vorsorge und super Schuhwerk hartnäckig bleiben und sich eingeschränkt fühlen, komm vorbei. Wir justieren die Gelenke, lösen die Faszien und geben dir Übungen wie du dich im Alltag von Verkürzungen dauerhaft befreist und dich im Gleichgewicht fühlst.

Wir freuen uns, wenn du den Weg mit uns gehen willst.

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